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Einen Gottesdienst in der Wallfahrtskirche Fährbrück hat Bischof Franz Jung zusammen mit den beiden Dekanen Pfarrer Helmut Rügamer aus Bergtheim (Dekanat Würzburg rechts des Mains) und Pfarrer Albin Krämer aus Zellingen (Dekanat Karlstadt) zelebriert. Pfarrer Krämer ist gleichzeitig „Geistlicher Begleiter der Ständigen Diakone im Bistum Würzburg“.

Anlass des Pontifikalgottesdienstes am 9. Oktober 2019 war ein Regionaltreffen des Würzburger Bischofs mit den Priestern, die in der Seelsorge des Bistums Würzburg aktiv tätig sind. Beim Austausch in einer Gesprächsrunde am Nachmittag wurde über den priesterlichen Dienst unter dem Gesichtspunkt der aktuellen Herausforderungen sowie über die anstehenden Strukturreformen in der Diözese gesprochen.

Zur Messfeier am Abend waren neben den aktiven und emeritierten Priestern in der Diözese Würzburg alle Gläubigen aus den Gemeinden herzlich eingeladen. Der Chor „Chorisma“ aus Rieden unter der Leitung von Conny Sauer hat die Messe musikalisch mitgestaltet.

In seiner Predigt erinnerte Bischof Franz daran, dass alle Christen Zeugnis von ihrem Glauben abgeben sollten. Alle Menschen wären dazu berufen, andere Menschen zu Gott zu führen. Eine bedeutende Begebenheit sei die Übergabe des Vaterunsers gewesen. „Der Herr selbst hat seiner Kirche ein Gebet geschenkt“, verdeutlichte Bischof Franz.

 Alle großen Heiligen hätten das Vaterunser ausgelegt. Einige von ihnen, wie der heilige Franz von Assisi, hätten dieses Gebet intensiv gelebt, nahm Bischof Franz die Gottesdienstbesucher gedanklich mit auf eine Assisi-Reise, die er erst vor kurzem gemacht hat. Der heilige Franz von Assisi habe es wirklich ernst gemeint mit dem „Vater unser im Himmel“.

„Es geht darum, bei sich selbst anzufangen mit dem Bringen des Reiches Gottes in die Welt“, stellte Bischof Franz den Bezug zum Vaterunser als ein „Gebet innerer Logik“ her. „Inwiefern werden wir dem Anspruch dieses Gebets gerecht?“ „Inwiefern wollen wir gemeinsam Kirche sein?“

Nach dem Gottesdienst bestand Gelegenheit zum persönlichen Austausch im Hubertushof.

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