logo PG Fährbrück

„Ein weltweit verbreitetes Virus hat in diesem Jahr alles auf den Kopf gestellt“, begründen Vorstand Christian Kraft und André Ziegler von der Freiwilligen Feuerwehr Hausen ihre „etwas andere Adventsaktion unter Corona-Regeln“. Sie haben in einem Fenster des Hausener Dorf-Treffs eine Krippe aufgebaut. Die Dorfbewohner können sie individuell anschauen.

Die zum ersten Adventssonntag 2020 hergerichtete Krippe und das Fenster daneben mit einer darin ausgestellten Weihnachtsgeschichte zum Lesen sollen an das klassische Adventsfenster in den Wochen vor Weihnachten erinnern. Tag um Tag verändert und vergrößert sich das Adventsfenster und schreitet somit als „Weg zur Krippe“ fort.

Am Anfang war die Krippe aus Holz und Moos fast leer. Der Grund: Aus den täglichen Veränderungen haben die Feuerwehrmänner ein Rätsel für die Kinder konzipiert. Wer bis zum 21. Dezember an der Adventsfester-Aktion der örtlichen Feuerwehr teilnimmt und alle Veränderungen auf einem Zettel notiert hat, bekommt zu Weihnachten eine kleine Überraschung.

Außerdem gibt es zum Dorf-Treff-Adventsfenster ein Zusatzrätsel. Es hat das Motto „Finde den Gegenstand, der eigentlich nicht in eine Krippe gehört“. Die ausgefüllten und mit Namen versehenen Lösungszettel können bei den beiden Feuerwehrmännern in den Briefkasten geworfen werden.

Wer will, kann jeweils am Sonntag bei einem Spaziergang zum Dorf-Treff etwas zu Naschen aus einem aufgestellten Körbchen nehmen. Am Nikolaustag waren es kleine Schokoladen-Nikoläuse. Christian Kraft las zur Feier des Tages eine Weihnachtsgeschichte vom kleinen Engelein Plotsch vor. Sogar ein paar Musikanten hatten sich zum Fest des heiligen Nikolaus im weiten Abstand aufgestellt und ein Weihnachtslied gespielt.

Der „Weg zur Krippe“ in Hausen möge eine kleine Freude in diesen Tagen vor Weihnachten sein, hoffen die Feuerwehrmänner. „Er soll uns Weihnachten Schritt für Schritt näher bringen“, erklärt Christian Kraft. Mittlerweile werden die am Abend hell beleuchteten Fenster von den Dorfbewohnern gern angeschaut.

­