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Licht in der Dunkelheit - Hoffnungslicht

Schon drei Mal seit dem russischen Einmarsch in der Ukraine am 24. Februar haben die Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Obereisenheim und die Katholischen Kirchengemeinden im Pastoralen Raum Bergtheim-Fährbrück zu einem ökumenischen Friedensgebet eingeladen. Die ersten beiden Sonntagabende war es in der Matthäuskirche und dann in der Kirche St. Bartholomäus in Bergtheim.

Diesmal ging es um viele kleine Hoffnungslichter, die Licht in die Dunkelheit bringen können. Walter Neubeck unterstrich mit der musikalischen Gestaltung und seinen gekonnten Orgel-Variationen die Lieder und Texte. Dass sich über 50 Personen rund um Bergtheim aufgemacht hatten, gemeinsam um den Frieden zu beten, sah Pastoralreferentin Gabriele Michelfeit als Zeichen großer Anteilnahme am Schicksal verzweifelter Menschen.

„Beten hilft“, ist Pfarrer Helmut Rügamer überzeugt und wies in der Andacht darauf hin, dass der Bischof von Odessa Menschen auf der ganzen Welt gebeten hatte, um den Frieden zu beten. „Wir können etwas tun und mit unserem Beten etwas bewirken“, ist auch Sabine Triebel, die Initiatorin der Friedensgebete in Bergtheim, überzeugt. Es freut sie zudem, dass die Ökumene mit den gemeinsamen Friedensgebeten gestärkt wird.

Bei den Gebeten und Liedern am Sonntagabend in Bergtheim ging es um Mut, Gerechtigkeit, Freiheit und Versöhnung sowie um Worte, Gesten und Mittel des Friedens. Das an der Osterkerze entzündete Licht wurde allen Anwesenden weiter gegeben. Die Becherkerzen durften mit heim genommen werden.

An allen Sonntagen bis zunächst zum 1. Mai wird es um 18.30 Uhr die ökumenischen Friedensgebete rund um Bergtheim geben. Am 20. März, 17. April und 1. Mai sind sie in der Matthäuskirche, am 27. März und 10. April in der Kirche St. Bartholomäus, am 3. April in der Pfarrkirche Obereisenheim und am 24. April in der Wallfahrtskirche Fährbrück.

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