logo PG Fährbrück

In der Pfarrei St. Cyriakus in Gramschatz sind 33 Kinder und Erwachsene dem Aufruf des Pfarrgemeinderats nachgekommen und rappelten dieses Jahr das zweite Mal von zu Hause aus – oder neudeutsch im Homeoffice.

Mit ihrem Rappeln erinnerten sie die Gramschatzer Dorfbewohner am Karfreitag und am Karsamstag an die Gebetszeiten und Gottesdienste.

Da in diesem Jahr von zu Hause aus gerappelt werden musste, wurde das Rappeln etwas modifiziert. Jeder durfte mitrappeln, der es wollte. So kam es zum wunderbaren Ergebnis, dass der jüngste Rappler vier und der älteste Rappler 64 Jahre war.

Gewöhnlich rappeln in Gramschatz nur Kinder und Jugendlichen von der ersten bis zur neunten Klasse. Einige ältere Gramschatzer freuten sich im Corona-Jahr deshalb sehr, dass nun auch sie wieder einmal in den Genuss des Rappelns kamen.

Der Lohn für die Rappler ist normalerweise das traditionelle Sammeln von Eiern und Süßigkeiten. Dieses Sammeln fiel 2021wegen der Pandemie natürlich auch aus. Als Dankeschön bekam deshalb jeder Rappler eine kleine Überraschung vom Pfarrgemeinderat.

Christina Winkler, Pfarrgemeinderatsvorsitzende in Gramschatz

 

­