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Als „Christusträger“ bezeichnete Prior Pater Christoph Weberbauer (OSA) am Palmsonntag, 14.04.2019, alle getauften Christen. Zum Auftakt der Heiligen Woche erinnerte der Augustiner an den Einzug Jesu auf einem Esel in Jerusalem. „Jesus will uns mit hineinnehmen in sein Leid und seine Auferstehung“, ging Pater Christoph auf die Schrifttexte und die Liturgie der der Karwoche und Auferstehungsfeier ein.

„Wo Zwei oder Drei in meinem Namen versammelt sind“, „Singt dem König Freudenpsalmen“ oder den Lobpreis „Christus Sieger, Christus König, Christus Herr in Ewigkeit“ sangen die Gottesdienstbesucher bei der Palmenweihe neben dem Kirchengebäude und beim Einzug in die Wallfahrtskirche.

Pater Christoph, Norbert Wendel und Renate Wendel lasen die Leidensgeschichte Jesu nach dem Evangelisten Lukas vor. Als Impulse riet Pater Christoph, beim Hören dieses Schrifttextes auf bestimmte Aspekte zu achten.

Einer davon sei, „dass Jesus bis zum Tod am Kreuz der menschenfreundliche Heiland ist“. Das zeige sich an mehreren Beispielen, etwas daran, wie Jesus das abgeschlagene Ohr eines Kriegsknechtes des Hohenpriesters wieder heilt, wie er mit dem Verräter Petrus umgeht, wie er den weinenden Frauen begegnet und auf die beiden Schächer neben ihm am Kreuz reagiert.

Ein anderer Schwerpunkt liege in der außerordentlich engen Verbundenheit Jesu mit seinem Vater. Ein weiteres Beispiel könne man sich am Beten Jesu nehmen. Jesus betete in seiner Todesangst zu seinem Gott Vater und bekam dadurch Kraft, seine Angst zu bestehen. „Gott lässt den Betenden nie allein“, weiß Pater Christoph. Er helfe immer, auch wenn seine Hilfe anders aussieht, als erwartet.

Am Ende des Palmsonntagsgottesdienstes lud Pater Christoph ein, die Gottesdienste der Heiligen Woche mitzufeiern. Die Auferstehungsfeier ist am Ostersonntag um 5:30 Uhr.

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