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Auf „ein schwieriges Jahr“ hat Wortgottesdienstleiterin Hiltrud Altenhöfer bei der Jahresschlussandacht am Silvestertag 2020 in Hausen zurück geblickt. Manche Ereignisse in der Welt, in Deutschland und in der eigenen Gemeinde hob sie besonders hervor. Sie war überzeugt, dass Gottes segnende Hand trotz aller Sorgen und Nöte immer spürbar geblieben ist.

Bei meditativer Musik bat sie die Gottesdienstbesucher, eine persönliche Rückschau auf das Jahr zu machen. Welche Menschen haben mich begleitet, mich beschenkt? Wer hat mir geholfen, was ist mir gelungen, wo hatte ich Glück im Unglück? Was habe ich gut gemacht und wen sollte ich um Verzeihung bitten? Wofür kann ich von Herzen dankbar sein?

Lektor Alfons Konrad las aus dem Buch Kohelet den Bibeltext darüber, dass alles seine Zeit und seine Stunde hat. „Meine Zeit steht in deinen Händen“, sang daraufhin die Wortgottesdienstleiterin und spielte dabei auf der Gitarre mit. Nach dem Glaubensbekenntnis und vor dem Vater unser wurden die Fürbitten gesprochen.

Dabei beteten alle für die Kinder, die in diesem Jahr getauft wurden, zur Erstkommunion und zur Firmung gingen. Sie beteten auch für frisch verheiratete Menschen, für Kranke und Verstorbene, für traurige Menschen und für alle, die Verantwortung in Staat, Kirche und Gesellschaft haben.

Mit einem Zusage-Gedicht von Andrea Schwarz und einem irischen Segensgebet aus dem Jahr 1692 endete die Andacht zum Jahresende.

Du brauchst nicht das Unmögliche möglich zu machen.
Du brauchst nicht über deine Möglichkeiten zu leben.
Du brauchst dich nicht zu ängstigen.
Du brauchst nicht alles zu tun.
Du brauchst keine Wunder zu vollbringen.
Du brauchst dich nicht zu schämen.
Du brauchst nicht zu genügen.
Du brauchst Erwartungen an dich nicht zu entsprechen.
Du brauchst keine Rolle zu spielen.
Du brauchst nicht immer kraftvoll zu sein.
Und du brauchst nicht alleine zu gehen.

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