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Die katholische Kirchengemeinde in Rupprechtshausen hat ihr Patrozinium St. Nikolaus gefeiert.

Ihr Kirchenpatron, der heilige Nikolaus von Myra (um 283 bis um 348), ist einer der bekanntesten Heiligen des Christentums. Der Priester und spätere Bischof war ein arbeitsamer Wohltäter, um den sich bis heute zahlreiche Legenden und Wundererzählungen ranken.

Beim Festtag zu Ehren ihres Kirchenpatrons stellten sich die drei Kommunionkinder aus Rupprechtshausen der Kirchengemeinde vor. Ihr Motto „Gott hat uns in sein Herz geschlossen“, unterstrichen sie bei der Mitgestaltung des Sonntagsgottesdienstes mit ihren Kyrierufen und Fürbitten.

Die Kommunionkinder zeigten allen ihre Gruppenkerze und klebten Fotos auf ein Plakat. Das Plakat bleibt bis zu ihrer Erstkommunion im Mai nächsten Jahres in der Kirche.

Pfarrer Helmut Rügamer ging auf das Herz ein. Der zuständige Pfarrer für den Pastoralen Raum Bergtheim-Fährbrück erinnerte daran, dass der heilige Nikolaus ein Herz für Kinder und arme Menschen hatte.

Das Wort Herz werde in unserer Sprache und bei vielen Motiven und Gesten oft verwendet. Beispielsweise bei den „herzlichen Grüßen“ oder als Sinnbild für Liebe und Güte. Das Herz gilt als Mittelpunkt des Körpers und sitze damit dort, wo sich die Gefühle und die Persönlichkeit des Menschen vereinen. „Ein Herz bedeutet immer das Ganze und den gesamten Menschen“, meinte Pfarrer Rügamer.

„Gott behält uns immer in seinem Herzen“, war sich der Pfarrer beim Sonntagsgottesdienst in Rupprechtshausen sicher. Am Ende teilten die Kommunionkinder selbst ausgeschnittene Herzen mit Teelichtern darauf aus. „Beschütze unser Dorf und Haus und segne uns, Sankt Nikolaus“, baten die Besucherinnen und Besucher des Festgottesdienstes beim Schlusslied ihren Kirchenpatron.

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