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Auf eine Fronleichnamsprozession verzichten musste die Pfarrei Hausen wegen der Corona-Pandemie. Dafür feierten sie am 6. Juni 2021, dem Sonntag nach dem Feiertag, einen Gottesdienst im Freien am ältesten Bildstock des Dorfes aus dem Jahr 1629.

Dort umrundete Pfarrer Helmut Rügamer stellvertretende für alle Kirchgänger mit der Monstranz und mit blumenstreuenden Kindern den aufgestellten Altar und das große bunte Blumenherz davor. Diese Geste war sehr berührend und ging wie die Eucharistische Anbetung im Anschluss an den Gottesdienst zu Herzen.

„Die Vielfalt der Blumen und Kräuter in der Natur stellt die Vielfalt der Kirche dar. Das wollten wir mit unserem Herz in allen Regenbogenfarben darstellen“, erklärte Petra Höfer-Paweletzki. Die Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins Hausen mit Ortsteilen hatte zusammen mit den Vereinsmitgliedern Angelika Stark sowie Siegbert und Susanne Braun den Blumenteppich gelegt.

Pfarrer Rügamer bedankte sich im Namen des Pastoralen Raumes Bergtheim-Fährbrück für alle Mitgestalter des schönen Gottesdienstes. Sein Dank galt vor allem dem Organisationsteam, Lektorin Theresa Biedermann, den diesjährigen Kommunionkindern und der Musikkapelle Hausen unter der Leitung von Joachim Wendel für die musikalische Gestaltung der Eucharistiefeier.

In seiner Predigt ging Pfarrer Rügamer auf das Sakrament des Leibes und Blutes Christi ein. Mit der Kommunion werde die Bindung zu Gott und untereinander deutlich. „Sie stärkt uns, wir bekommen dadurch Kraft, wahre Christen im Leben zu sein“, erklärte der Priester,

Dass nur einzelne Regentropfen während des Gottesdienstes vom Himmel fielen, empfanden alle Anwesenden als Glück und Geschenk. Auf diese Weise konnte die Pfarrei St. Wolfgang ihr Fronleichnamsfest trotz Corona in einem würdigen Rahmen und in Gemeinschaft erleben.

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