logo PG Fährbrück
Am 13. September findet in der Wallfahrtskirche Fährbrück traditionell eine Fatima-Feier statt. Auch in diesem Jahr war wieder eine Monatswallfahrt des Fatima-Apostolats in der Diözese Würzburg in der Wallfahrtskirche. Nach dem Rosenkranzgebet vor dem ausgesetzten Allerheiligsten stand diesmal Abt Hermann Josef Kugler der Eucharistiefeier mit mehreren Zelebranten vor.

Pater Hermann Josef Kugler gehört dem Orden der Prämonstratenser an und ist Abt der Gemeinschaft der Kanonie in Windberg im Landkreis Straubing-Bogen. Bei seiner Predigt in Fährbrück spannte er den Bogen von einem modernen Navigator und den Sternenhimmel als Orientierung bis zur Gottesmutter Maria. Wer zeigt uns die Richtung? Wer führt uns auf dem Glaubens- und Lebensweg?

Maria wird als „Meerstern“, als „Stern über dem Meer“ bezeichnet. Sie sei für die Menschen „ein Leitstern des Glaubens“, als Wegweiser des Lebens. Gott wolle in jedem Leben lebendig sein. „Ihr und unser Leben kommt von Gott“, wusste Abt Hermann Josef und meinte: „Wir alle sind auch berufen zur ewigen Freude im Himmel“.

 

Maria würde helfen, „dass wir leuchten in der Gerechtigkeit und in der Liebe zu den Armen“, nahm Abt Hermann Josef Bezug auf Worte von Papst Franziskus. In ihrer Haltung, ganz auf Gott zu vertrauen und auf Christus zu hören, könne die Gottesmutter ein Vorbild sein, den Glauben zu vertiefen und in die Welt zu tragen. Deshalb gelte Maria heute als „Stern der Neuevangelisierung“.

Nach dem Pontifikalamt zogen die Gläubigen mit der Fatima-Madonna bei einer Lichterprozession um die Wallfahrtskirche. Dabei spielte das Bläserensemble Gropp. Mit dem Lied „Segne du, Maria, segne mich, dein Kind“ und einem Segensgebet des Abtes endete die Fatima-Monatswallfahrt in Fährbrück.

Vikar Andreas Kneitz dankte dem Hauptzelebranten für sein Kommen und für die eindringlichen Worte der Predigt über Maria als „Stellas maris“, als rettenden und richtungsweisenden Stern.

Der Förderverein des Fatima-Apostolats in der Diözese Würzburg hat vor kurzem eine 80 cm große Holzstatue angeschafft. Sie zeigt den heiligen Francisco Marto, der am 4. April 1919 verstorben ist. Das war vor 100 Jahren. Die neue Statue war in Fährbrück auf dem Seitenaltar ausgestellt. Für Diözesanleiter Vikar Christian Stadtmüller und die „Freunde des Fatima-Apostolats Würzburg e.V. lohnt es sich, den heiligen Francisco zum Vorbild zu nehmen.

Die nächste Fatima-Monatswallfahrt in der Diözese Würzburg ist am 13. Oktober 2019 in Höchberg mit dem Würzburger Bischof Franz Jung und Neupriester Sven Georg Merten, der dort den Einzelprimizsegen erteilt.

­