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In diesem Jahr fällt das Erntedankfest der katholischen Kirche auf den 4. Oktober. Weil wegen des Coronavirus eine im April geplante Kommunionfeier auf diesen Tag verschoben wurde, ist der Erntedank in der Wallfahrtskirche Fährbrück ein wenig vorgefeiert worden.

Dafür erschien diesmal der Erntedankaltar umso üppiger gestaltet. Eigentlich ist es in Fährbrück kein „Altar“. Die Erntekrone, das Brot, das Obst und Gemüse sowie die Blumen liegen auf den Treppenstufen vom Kirchenschiff zum Altarraum.

„Unser Erntedankaltar wird Jahr um Jahr schöner“, ist Küster Kurt Weisz aus Rieden dennoch überzeugt. Er und Renate Füller aus Oberpleichfeld haben die Vielfalt zusammen getragen und den „Altar“ gestaltet.

Das Jahr war offensichtlich fruchtbar. Kürbisse, Zwiebeln, verschiedene Kohlarten, Karotten, Mais, Lauch, Zucchini, Tomaten, Rettiche, Paprika, Radieschen, Salat und Kartoffeln, Trauben und Körbe mit Äpfeln und Birnen, dazu Brot, Gebäck und die traditionell gebundenen Ähren, all das war im Fährbrücker Erntedankaltar zu finden.

Dass die Ernte eingeholt ist, war den Menschen seit jeher ein Dank und eine Feier wert. Noch heute werden die Gotteshäuser mit landwirtschaftlichen Produkten geschmückt. Das liegt zum einen am Brauchtum und zum anderen daran, dass die Menschen mit diesem Symbol ihren Dank für „die Ernte“ in den unterschiedlichsten Bereichen ihres Lebens ausdrücken möchten.

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