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Ein Fest des Dankes und der Freude hat Augustinerpater Edmund Popp mit seinen Verwandten und Weggefährten am 13. September 2020 in Fährbrück gefeiert. Er ist seit 60 Jahren Priester.

Die Corona-Regeln wurden beim Festgottesdienst in der Wallfahrtskirche, bei den Ansprachen und Gratulationen und bei der kurzen Zusammenkunft neben dem Gotteshaus eingehalten.

Eigentlich war die Feier zum Diamantenen Priesterjubiläum des Ordensmannes im Frühsommer geplant gewesen. Am 4. Juni 1960 hatte Pater Edmund von Bischof Josef Stangl in Würzburg die Priesterweihe empfangen. Die beiden Kirchengemeinden in Gramschatz und Rieden hatten ihrem Seelsorger zum Jubiläum zwar in ihren pfarreilichen Gottesdiensten gratuliert. Die offizielle Würdigung wurde Pater Edmund jedoch nun erst zuteil.

Prior Pater Jakob Olschewski von Pater Edmunds Konvent der Augustiner in Fährbrück lobte den Jubilar, dass er sich immer den Menschen zuwende. Der gebürtige Oberpfälzer habe während dessen Einsätzen in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Unterfranken „stets Anteil am Leben der Menschen genommen“. Seit 1993 lebt Pater Edmund in Fährbrück. Er ist ein beliebter Pfarrer und Mensch.

Pater Edmund dankte all jenen, die ihn auf seinem Weg und im priesterlichen Dienst begleitet haben. „Ich habe allen Grund, immer wieder Dank zu sagen“, meinte der 85-Jährige und freute sich über die Grußworte, das Singen des Chores Chorisma aus Rieden, die Musikstücke der Organistin und der Blaskapelle aus Gramschatz, das Mitfeiern von Diakon Uwe Schaub, ein Geburtstagsgedicht von Organist Emil Störlein und über die Fahnenabordnungen der Vereine.

Für Bürgermeister Bernhard Weidner aus Rimpar war das Gratulieren „eine große Ehre“. Sein Dankeschön galt vor allem Pater Edmunds „Offenheit für die Anforderungen der Zeit“. Gemeinderätin Connie Sauer aus Rieden überbrachte im Namen der Gemeinde Hausen gute Wünsche. Sie lobte Pater Edmunds Eifer und Hingabe als „ganz große Leistung“ und seine „verständnisvolle und ruhige Art“.

Alle Gratulanten hofften, dass Pater Edmund sie noch lange als Priester begleitet und wünschten ihm Gesundheit und Gottes Segen.

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